Farbtyp bestimmen: Welcher Farbtyp sind Sie?
Manche Farben lassen den Teint strahlen, andere machen ihn fahl. Der Grund liegt im Zusammenspiel von Haut, Haar und Augen: Daraus ergibt sich Ihr Farbtyp.
Die Farbberatung unterscheidet vier Farbtypen und benennt sie nach den Jahreszeiten: Frühlings-Typ, Sommer-Typ, Herbst-Typ und Winter-Typ.
Die kurze Antwort vorweg: Ihren Farbtyp bestimmen Sie über den Unterton Ihrer Haut und über den Kontrast zwischen Haar, Haut und Augen. Der Test auf dieser Seite führt Sie in sechs Fragen dorthin.
Der Farbtyp-Test: sechs Fragen zu Haar, Haut und Augen
Am genauesten wird das Ergebnis bei Tageslicht und ohne Make-up.
Was ist ein Farbtyp?
Ein Farbtyp beschreibt, welche Farbfamilie mit Ihrem natürlichen Kolorit harmoniert. Entscheidend sind zwei Fragen. Die erste: Hat Ihre Haut einen warmen, goldenen oder einen kühlen, bläulichen Unterton? Die zweite: Wie stark ist der Kontrast zwischen Haar, Haut und Augen?
Aus diesen beiden Merkmalen ergeben sich die vier Jahreszeiten-Typen. Frühling und Herbst sind warm, Sommer und Winter kühl. Frühling und Sommer wirken hell und zart, Herbst und Winter tief und kräftig.
Wer seinen Farbtyp kennt, kauft gezielter ein. Die Garderobe lässt sich leichter kombinieren, weil die Töne einer Palette untereinander zusammenpassen. Wie Sie Farben im Outfit zusammenstellen, zeigt unsere Farbberatung zu Farbkombinationen.
Der Frühlings-Typ
Das Haar ist häufig blond mit goldenem Unterton oder hell- bis mittelbraun mit goldenem Schimmer. Die Haut ist hell und warm, oft mit goldenen Sommersprossen, und bräunt im Sommer leicht. Die Augen sind hell und klar.
Welche Farben stehen dem Frühlings-Typ?
Warme Töne mit goldenem oder gelbem Unterton: warmes Rot, Korallrot, Apricot, Gelb, Ocker und pastellige Grüntöne. Weniger vorteilhaft sind Schwarz, reines Weiß und kräftige Blautöne.
In der aktuellen Kollektion finden Sie diese Wärme in der Farbwelt WILD MOCHA mit Cappuccino und Sand, dazu Cream und Rosewood aus URBAN ESSENTIALS und Soft Matcha aus COOL MATCHA.
Der Sommer-Typ
Das Haar ist hell, oft ein kühles Blond mit Silberschimmer oder ein kühles Braun mit aschigem Unterton. Die Haut hat einen bläulichen Unterton, bräunt kaum und rötet schnell. Die Augen sind hell und kühl: Blau, Grün, Grau oder eine Mischung daraus.
Welche Farben stehen dem Sommer-Typ?
Kühle, gedeckte Töne mit einem Hauch Blau: Blau in allen Nuancen, gedecktes Rosé, Bordeauxrot mit Blauschimmer, Hellgrau und Ecru. Weniger vorteilhaft sind kräftiges Gelb, Orange, Ocker, Feuerrot und warme Erdtöne.
Aktuell passen dazu Glacier Blue und Blue Denim aus der Farbwelt FROZEN EDITION sowie Lavender Blush und Light Grey aus LA VIE VIOLET.
Der Herbst-Typ
Das Haar ist golden oder rötlich, oft in warmen Brauntönen wie Kastanie. Die Haut ist warm: blass mit goldbraunen Sommersprossen oder leicht gebräunt mit pfirsich- oder goldbeigem Unterton. Die Augen zeigen warme Nuancen, meist Braun, auch Grün oder Oliv.
Welche Farben stehen dem Herbst-Typ?
Satte, erdige Töne: Rostrot, Bordeauxrot, Rotbraun, Ocker, sanftes Beige, Oliv und Khaki. Weniger vorteilhaft sind kaltes Blau, Schwarz, reines Weiß und Zitronengelb.
In dieser Saison trägt der Herbst-Typ Mocha und Cappuccino aus der Farbwelt WILD MOCHA, Truffle aus COOL MATCHA und Taupe aus URBAN ESSENTIALS.
Der Winter-Typ
Das Haar ist dunkel, von sehr dunklem Braun bis Schwarz. Die Haut ist sehr hell mit leichtem Blauschimmer oder dunkel mit kühlem, olivfarbenem Unterton. Die Augen sind meist kühl, in Blau, Braun oder Grün. Typisch ist der hohe Kontrast zwischen Haar und Haut.
Welche Farben stehen dem Winter-Typ?
Klare, kräftige und kalte Töne: Blau in allen Nuancen, strahlendes Weiß und Schwarz, kräftiges Rot und Pink, intensives Lila und Grün mit Blaustich. Weniger vorteilhaft sind Braun, Orange und Farben mit Gelbstich.
Aktuell passen dazu Schwarz und Ivory aus der Farbwelt IVORY NOIR, Ink und Glacier Blue aus FROZEN EDITION und Midnight Violet aus LA VIE VIOLET.
Die vier Farbtypen im Vergleich
| Farbtyp | Unterton | Wirkung | Passende Farben | Töne der Kollektion Herbst/Winter 2026 |
|---|---|---|---|---|
| Frühlings-Typ | warm | hell, klar | Koralle, Apricot, warmes Gelb, Pastellgrün | Cappuccino, Sand, Cream, Soft Matcha |
| Sommer-Typ | kühl | hell, gedeckt | Taubenblau, Rosé, Hellgrau, Ecru | Glacier Blue, Blue Denim, Lavender Blush, Light Grey |
| Herbst-Typ | warm | tief, erdig | Rostrot, Ocker, Oliv, Khaki | Mocha, Cappuccino, Truffle, Taupe |
| Winter-Typ | kühl | tief, kontrastreich | Saphirblau, Weiß, Schwarz, Pink | Schwarz, Ivory, Ink, Midnight Violet |
Farbtyp bestimmen mit grauem Haar
Graues oder weißes Haar verändert den Kontrast im Gesicht, der Unterton der Haut bleibt. Für den Test zählt deshalb Ihre ursprüngliche Haarfarbe, die Zuordnung zu warm oder kühl gilt weiter.
In der Praxis greifen viele Frauen mit grauem Haar zu den helleren und weicheren Tönen ihrer Palette. Sehr harte Kontraste wirken dann schnell streng, ein heller Ton am Ausschnitt macht das Gesicht frischer. Welche Töne zu Grau am Körper passen, lesen Sie im Ratgeber Farben zu grauer Kleidung.
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Farben kombinieren: Farbkreis, neutrale Basis und harmonische Farbkombinationen für Ihre Outfits.
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Ton in Ton Styling: Monochrome Looks aus einer Farbfamilie stilvoll zusammenstellen.
Farben zu grauer Kleidung: Welche Töne Grau freundlicher, eleganter oder lebendiger machen.
Häufige Fragen zum Farbtyp
Prüfen Sie bei Tageslicht den Unterton Ihrer Haut, Ihre natürliche Haarfarbe und Ihre Augenfarbe. Der Farbtyp-Test auf dieser Seite fragt diese Merkmale in sechs Schritten ab und ordnet Sie einem der vier Jahreszeiten-Typen zu.
Ein Hinweis sind die Adern am Handgelenk: Wirken sie bläulich, ist der Unterton eher kühl, wirken sie grünlich, eher warm. Auch der Schmuck hilft: Gold schmeichelt warmen Typen, Silber kühlen.
Die klassische Farbberatung kennt vier Farbtypen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Frühling und Herbst sind warm, Sommer und Winter kühl. Viele Menschen sind Mischtypen und tragen Töne aus zwei benachbarten Paletten.
Der Unterton der Haut bleibt. Mit grauem Haar nimmt jedoch der Kontrast im Gesicht ab, deshalb wirken hellere und weichere Töne der eigenen Palette oft vorteilhafter als früher.
Nein. Die Palette gilt vor allem für Kleidung nah am Gesicht, also für Blusen, Shirts, Strick und Tücher. Als Hose oder Rock lassen sich auch Töne tragen, die am Gesicht weniger vorteilhaft wirken.